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Produkteinführung

RUTH IP-12 ist ein einkomponentiges, ölbasiertes hydrophobes Polyurethan-Injektionsharz. Bei Kontakt mit Wasser reagiert es und expandiert zu einem geschlossenzelligen Polyurethanschaum. Das Material dient zur Unterbindung aktiver Wassereinbrüche, zum Auffüllen zugänglicher Hohlräume sowie zum Abdichten von Leckagen in Beton- und unterirdischen Abdichtungsanwendungen. IP-12 bildet einen halbflexiblen, geschlossenzelligen, hydrophoben Polyurethanschaum und bietet so eine ausgewogene Kombination aus Wasserstopp-Stabilität und begrenzter Bewegungsaufnahme. Die geprüfte Viskosität ermöglicht die Injektion mittels kompatibler Geräte in Risse und Leckagen vor der Reaktion. Die Produktauswahl, die Katalysatorbedingungen, der Injektionsdruck sowie die Reihenfolge der Baustelleneinsätze sind anhand der jeweiligen Baustruktur, des Wasserflusses und des geforderten Reparaturergebnisses zu bestätigen.

Arbeitsprinzip

IP-12 wird als flüssiges Polyurethan-Injektionsharz über geeignete Stopfbuchsen und eine kompatible Ein-Komponenten-Pumpe injiziert. Der Kontakt mit Wasser löst die Reaktion aus, wodurch das Harz schäumt und sich innerhalb des vorhandenen Risses oder Hohlraums ausdehnt. Der ausgehärtete hydrophobe Schaum bildet eine wasserabweisende Barriere entlang des behandelten Pfads.
1. Beurteilen – Identifizieren Sie den Leckpfad, den Zustand des Risses, den Wasserfluss und zugängliche Hohlräume.
2. Injizieren – Geben Sie IP-12 über kompatible Stopfbuchsen und Injektionsgeräte in einer vor Ort geeigneten Reihenfolge zu.
3. Reagieren und versiegeln – Der Kontakt mit Wasser löst die Ausdehnung aus, sodass das hydrophobe PU-Harz den verfügbaren Pfad ausfüllen und die Leckabdichtung oder Hohlfüllung unterstützen kann.

Anwendungen
IP-12 ist ein expandierender Polyurethan-Hartschaum. Prüfen Sie, ob das Projekt eine Wasserabsperrung, Hohlräumfüllung oder strukturelle Reparatur erfordert; betrachten Sie die Schauminjektion nicht als Ersatz für eine strukturelle Harzkonstruktion ohne vorherige ingenieurtechnische Prüfung.

Anwendungen

  • Reparatur von Betonrissen bei Vorhandensein von Wassereintritt
  • Dichtung von Leckagen in Tunneln, Kellern, Stützkonstruktionen und anderen unterirdischen Betonbauwerken
  • Behandlung von Leckagen an Bau- und Durchdringungsfugen nach vorheriger Standortbewertung
  • Auffüllen von Hohlräumen hinter oder innerhalb von Betonelementen, wenn ein expandierendes Harz geeignet ist
  • Ausgewählte Bodenstabilisierung oder Auffüllung von Hohlräumen in lockeren Böden nach technischer Bewertung

Technische Daten

Eigentum Standardindex Testergebnis
Dichte bei 25 °C ± 0,5 °C ≥ 1,00 g/cm³ 1,21 g/cm³
Viskosität bei 25 °C ± 0,5 °C ≤ 1,0 × 10³ mPa·s 575 mPa·s
Aushärtezeit ≤ 800 s 366 s
Schaumbildungsvermögen ≥ 1.000 % 3,068%
Nichtflüchtiger Anteil ≥ 80 % 91.2%
Schutz technischer Inhalte: Die Angabe der Druckfestigkeit wurde bewusst weggelassen, da die Prüfbedingungen bei der Produktauswahl irreführend sein könnten. Fordern Sie bei der Bewertung der Leistung für eine bestimmte technische Anwendung die jeweilige Prüfmethode und unterstützende technische Dokumente an.

Häufig gestellte Fragen

  • IP-12 wird für technische Anwendungen eingesetzt, wie z. B. Dichtung von Betonrissen gegen Wassereintritt, Untergund-Wasserdichtung, Hohlräumfüllung und ausgewählte Bodenstabilisierungsarbeiten, bei denen ein wasserreaktiver, expandierender, hydrophober Polyurethan-Hartschaum geeignet ist.
  • Das flüssige Harz reagiert beim Kontakt mit Wasser und expandiert zu einem hydrophoben Polyurethan-Schaum innerhalb des vorhandenen Risses oder Hohlraums. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von der Geometrie des Lecks, der Wasserströmung, der Injektionsreihenfolge und den örtlichen Bedingungen ab.
  • IP-12 ist primär für Wasserabsperrung und Hohlräumfüllung konzipiert. Anforderungen an strukturelle Rissreparaturen sind vom zuständigen Ingenieur separat zu prüfen, bevor das Material ausgewählt wird.
  • Verwenden Sie eine kompatible Ein-Komponenten-Injektionspumpe, geeignete Stopfbuchsen, Schläuche und die erforderliche PSA. Bestätigen Sie vor Arbeitsbeginn die Druckfestigkeit der Ausrüstung sowie die Reinigungsverfahren.
  • Der Wert wurde bewusst weggelassen, da die Ergebnisse stark von der Prüfkörpergeometrie und den Prüfbedingungen abhängen und bei der Produktauswahl irreführend sein könnten. Wenden Sie sich an das technische Team, um die zugehörige Prüfmethode und eine projektspezifische Interpretation zu erhalten.

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